{"id":1017,"date":"2014-07-05T15:03:23","date_gmt":"2014-07-05T15:03:23","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-bahati.de\/?p=1017"},"modified":"2014-07-06T15:59:51","modified_gmt":"2014-07-06T15:59:51","slug":"von-guernsey-nach-brest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-bahati.de\/?p=1017","title":{"rendered":"von Guernsey nach Brest"},"content":{"rendered":"<div style=\"margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Tag, dem Samstag, warteten wir auf unser 5. Crewmitglied, Udo. <a href=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Udo_5Crew.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1025 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Udo_5Crew-150x150.jpg\" alt=\"Udo_5Crew\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Die Ankunftszeit war f\u00fcr 13:00 Uhr vorgesehen. Wegen Reifenwechsel und Startbahnsperrung versp\u00e4tete\u00a0sich der Flieger\u00a0allerdings um 90 Minuten. Alles kein Problem, da wir sowieso erst wieder ca. 2,5 h vor Hochwasser, also gegen 1800 Uhr Ortszeit, den Hafen verlassen konnten.<\/div>\n<div style=\"margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hafen_Schwelle.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1021\" src=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hafen_Schwelle-300x199.jpg\" alt=\"Hafen_Schwelle\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hafen_Schwelle-300x199.jpg 300w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hafen_Schwelle-450x300.jpg 450w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hafen_Schwelle.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><br \/>\n<\/a><\/div>\n<div style=\"margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; text-align: justify;\">Erst dann konnte unser Schiff die Schwelle in der Hafeneinfahrt \u00fcberfahren.\u00a0Ilona, Volker und Christopher gingen noch einmal zum Einkauf. Ich blieb an Bord und k\u00e4mpfte mit dem Satellitentelefon und dem Datentransfer. Ein kurzer Verbindungsaufbau per Computer ist mir zwar gelungen, aber das Einloggen auf dem vorgesehenen Server klappte nicht. Danach war meine konfigurierte COM-Schnittstelle \u201eweg&#8220;. Naja, f\u00fcr die Biskaya ist der Wetterdatenabruf f\u00fcr die 3 Tage nicht zwingend n\u00f6tig. Die ganze Konfiguration werde ich <a href=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Boathouse.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1019 size-medium\" src=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Boathouse-300x199.jpg\" alt=\"Boathouse\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Boathouse-300x199.jpg 300w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Boathouse-450x300.jpg 450w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Boathouse.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>noch einmal in Ruhe vornehmen m\u00fcssen. Udo erreichte den Hafen erst gegen 1600 Uhr, da eine pfiffige Busfahrerin alle ankommenden Passagiere in ihren Bus lotste und mit ihnen eine Inselrundfahrt veranstaltete. Ein wenig Urlaub muss ja auch sein. Wir gingen noch einmal ins \u201eBoathouse&#8220; zum Essen bevor wir gegen 1830 Ortszeit ablegten. <a href=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Start_Guernsey.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1023 size-medium\" src=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Start_Guernsey-300x199.jpg\" alt=\"Start_Guernsey\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Start_Guernsey-300x199.jpg 300w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Start_Guernsey-450x300.jpg 450w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Start_Guernsey.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Zun\u00e4chst erwartete uns guter Wind und wir segelten die ersten 3 Meilen zum s\u00fcdlichsten Punkt Guernseys. Dort lie\u00df der Wind nach und der Strom versetzte uns extrem Richtung Osten. Wir mussten nach Westen. Super. Mit 2-3 Knoten fuhren wir mit Motorkraft westw\u00e4rts. N\u00e4chster Ansteuerungspunkt 100 Seemeilen Wests\u00fcdwest. Ab 2200 Uhr hatten wir die Wache eingeteilt. Auf besonderen Wunsch sollten immer zwei Personen anwesend sein. Das hie\u00df aber auch, das jeder nur max. 3 Stunden am St\u00fcck Schlaf hatte. Der Wind kam zu allem \u00dcberflu\u00df wieder direkt von vorne. Der Bericht hatte das Drehen des Windes auf Nordwest fr\u00fcher angek\u00fcndigt. So motorten wir durch die D\u00fcnung und kabbelige See bis zum Morgen. Dann war es endlich so weit\u00a0und wir konnten Segel setzen. Unter Segel hat das Boot eine wesentlich stabilere Lage in der kabbeligen See. Bis Mittag ging das gut, dann schlief der Wind wieder ein. Die Wellen blieben! Sehr magenunfreundlich. Es war keine sch\u00f6ne \u00dcberfahrt. Nur die Sonne spielte mit. Um 1400 Uhr waren wir ca. 10 Seemeilen vom &#8222;Chenal du four&#8220; entfernt. F\u00fcr unsere S\u00fcdroute setzt der Strom ab Hochwasser Brest. Hochwasser Brest war um 1816 Uhr. Passt zu der etwas ungl\u00fccklichen \u00dcberfahrt. Bis 1800 Uhr k\u00f6nnen wir nicht warten. Nach dem Kanal sind es nochmal 17 Nm bis Brest. Wir wollten heute noch ankommen. Also durch den Kanal mit Gegenstrom. Der war allerdings nicht mehr so stark, da wir uns der Hochwasserzeit n\u00e4herten. Am s\u00fcdlichen Ende soll der Strom bis zu 6 kn stark werden. Wir erreichten das s\u00fcdliche Ende bei der Umkehr des Stroms.<a href=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hubschrauber.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1022 size-medium\" src=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hubschrauber-241x300.jpg\" alt=\"Hubschrauber\" width=\"241\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hubschrauber-241x300.jpg 241w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hubschrauber.jpg 804w\" sizes=\"auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px\" \/><\/a> Also ging das noch einmal einigerma\u00dfen gut. Wir bogen nach Osten in die vorgelagerte Bucht ab und konnten schon die schmale Durchfahrt nach Brest sehen. Ein Hubschrauber \u00fcberflog die Bucht zwei Mal. Beim dritten Mal steuerte er genau auf uns zu und ging ca. 50 m von uns entfernt runter. Wir dachten, wir werden jetzt Zeugen einer aufregenden \u00dcbung und die Besatzung seilt sich ab. Dem war aber nicht so. Der Mann in der Seitent\u00fcr des Hubschraubers winkte uns zu, zeigte uns ein Hinweisschild auf franz\u00f6sisch, welches wir nat\u00fcrlich nicht entziffern konnten und machte uns dann durch Handzeichen irgendwie klar, dass wir Richtung Backbord abdrehen sollten. Als wir das Man\u00f6ver fuhren, war er zufrieden und eilte davon. <a href=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/U_Boot.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1024 size-medium\" src=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/U_Boot-300x166.jpg\" alt=\"U_Boot\" width=\"300\" height=\"166\" srcset=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/U_Boot-300x166.jpg 300w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/U_Boot-500x277.jpg 500w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/U_Boot.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>10 Minuten sp\u00e4ter erkannten wir den Grund. Ein U-Boot der franz\u00f6sischen Marine fuhr hinaus auf den Atlantik und wir sollten m\u00f6glichst weit davon weg sein. Sie hatten aber nicht das Teleobjektiv meines Bruder bedacht. Auf der Br\u00fccke konnten wir durch das Teleobjektiv erkennen, dass Gr\u00f6nemeyer nicht dabei war. Das war doch eine willkommene Abwechslung. Jetzt nur noch die 7 Seemeilen und wir sind in Brest. Aber was macht das <a href=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Ansteuerung_Brest.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1018 size-medium\" src=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Ansteuerung_Brest-300x199.jpg\" alt=\"Ansteuerung_Brest\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Ansteuerung_Brest-300x199.jpg 300w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Ansteuerung_Brest-450x300.jpg 450w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Ansteuerung_Brest.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wasser nach Hochwasser? Es l\u00e4uft ab, man nennt es auch Ebbe. Und wie l\u00e4uft es durch eine schmale Einfahrt? Sehr schnell. Wieder 4 kn Gegenstrom und die Ankunft verz\u00f6gerte sich noch einmal um eine Stunde. Wir w\u00e4hlten auch gleich die erste Marina, Marina du Chateau. Um 2230 Uhr machten wir dort fest und bereiteten erst einmal das Abendessen, Spaghetti Bolgnese. Das hatten wir uns jetzt mehr als verdient. 152 Nm in 28 Stunden.<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am n\u00e4chsten Tag, dem Samstag, warteten wir auf unser 5. Crewmitglied, Udo. Die Ankunftszeit war f\u00fcr 13:00 Uhr vorgesehen. Wegen Reifenwechsel und Startbahnsperrung versp\u00e4tete\u00a0sich der Flieger\u00a0allerdings um 90 Minuten. 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