{"id":1060,"date":"2014-07-06T17:15:59","date_gmt":"2014-07-06T17:15:59","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-bahati.de\/?p=1060"},"modified":"2014-07-21T12:37:03","modified_gmt":"2014-07-21T12:37:03","slug":"biscayadurchquerung-3-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-bahati.de\/?p=1060","title":{"rendered":"Biscayadurchquerung, 3. Tag"},"content":{"rendered":"<p>Trotzdem wurde ich um 0155 Uhr von der Weckfunktion des iPhones geweckt. Die volle Montur anziehen und Ilona abl\u00f6sen. Keine besonderen Vorkommnisse. 10 Minuten sp\u00e4ter kamen die Delphine. Sie begleiteten mich die ganzen 2 Stunden und Christophers anschlie\u00dfende Wache auch noch weitere 90 Minuten. Auf dem Plotter war das AIS-Signal von einem Tanker und einem Frachter zu sehen. Der Tanker kam von Backbord auf uns zu und der Frachter hatte genau Gegenkurs. Den Tanker konnte ich am Ende meiner Wache in der Ferne ausmachen. Den Frachter habe ich nicht mehr gesehen. Beide Fahrzeuge kamen und nicht n\u00e4her als 3 Seemeilen. Zumindest hatte man eine Besch\u00e4ftigung. Mein Bruder, Volker, hatte die letzte Wache. Der Himmel war bedeckt und der Wind schwach. Wir fr\u00fchst\u00fcckten und bummelten die Zeit etwas ab. Gegen 1000 Uhr waren die Wolken verschwunden und der Wind frischte wieder auf die versprochenen 3-4 Bft. auf. Wir setzten den Blister und stellten den Windpiloten ein.\u00a0 <a href=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Blister.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1062\" src=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Blister-300x199.jpg\" alt=\"Biscaya3_Blister\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Blister-300x199.jpg 300w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Blister-450x300.jpg 450w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Blister.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nur die angek\u00fcndigte Winddrehung auf Nord bis Nordwest blieb aus. Der Wind kam immer aus Nordost und f\u00fcr unseren Blister und Kurs zu sehr achterlich. Weil wir jetzt schon fast alles ausprobiert hatten, war es nur logisch jetzt unser Passatsegel zu setzen. D.h. gegen Mittag bargen wir den Blister, setzten die Genua auf Steuerbord und baumten sie aus. Dann installierten wir unserer Kutterstag und setzten die Leichtwindgenua ausgebaumt auf Backbord. <a href=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Sextant.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1068\" src=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Sextant-150x150.jpg\" alt=\"Biscaya3_Sextant\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>\u00a0F\u00fcr den achterlichen Wind und den Windpiloten eine bessere Konstellation. Auf ein Spi haben wir bewu\u00dft verzichtet.<a href=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Passatsegel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1065\" src=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Passatsegel-199x300.jpg\" alt=\"Biscaya3_Passatsegel\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Passatsegel-199x300.jpg 199w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Passatsegel.jpg 666w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a> Wir machten gute Fahrt, der Wind frischte weiter auf und die Entfernung zum Cabo Prior, 12 Nm vor La Coruna, schmolz so dahin. Jetzt war absehbar, dass wir die dritte Nachtwache nicht mehr ben\u00f6tigen. Auf unserem Plotter tummelten sich jetzt schon wieder Fischer und Frachter. Und dann passierte es auch wieder. Die riesige Weite des Meers und genau vor und ein Fischer. Unberechenbar. F\u00e4hrt er weiter? Dreht er? Wahrscheinlich zieht er ein Netz hinter sich her. Und zu allem \u00dcberfluss kommt von hinten ein Frachter direkt auf uns zu. Dreht aber auch ab, da er dem Fischer ausweichen muss.\u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Fischer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1063\" src=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Fischer-300x199.jpg\" alt=\"Biscaya3_Fischer\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Fischer-300x199.jpg 300w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Fischer-450x300.jpg 450w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Fischer.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u00a0\u00a0 Wir, mit unserer\u00a0 ausgebaumten Besegelung, nur begrenzt man\u00f6vrierf\u00e4hig &#8211; wir wollten unsere Besegelung ja nicht \u00e4ndern &#8211; drehten dann nur ein wenig Richtung Backbord ab, nachdem klar war, dass der Frachter uns gen\u00fcgend Raum l\u00e4sst. Alles letztendlich kein Problem, aber merkw\u00fcrdig, dass es bei einer solchen Weite zu diesen Begegnungen kommt. \u00a0Um 1900 Uhr kam Land in Sicht. <a href=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_LandinSicht.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1064 size-medium\" src=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_LandinSicht-300x199.jpg\" alt=\"Biscaya3_LandinSicht\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_LandinSicht-300x199.jpg 300w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_LandinSicht-450x300.jpg 450w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_LandinSicht.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u00a0Die ersten SMS erreichte die Crew. Kurz vor Cabo Prior holten wir die Leichtwindgenua rein und verstauten beide B\u00e4ume.<a href=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Segel_bergen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1067\" src=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Segel_bergen-300x199.jpg\" alt=\"Biscaya3_Segel_bergen\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Segel_bergen-300x199.jpg 300w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Segel_bergen-450x300.jpg 450w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Segel_bergen.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u00a0 So fuhren wir nur noch mit der Genua, immer noch mit 5 Knoten. Ein ruhiges Segeln, perfekt f\u00fcr das Abendessen. Im Dunkeln kam die Marina Coruna immer n\u00e4her. Zeitgleich rauschte eine ganze Fischerflotte an uns vorbei zur\u00fcck in den Hafen. Wir hielten tapfer Kurs und machten um 2346 Uhr in der Marina Coruna am Steg 3, Nr. 31, fest. Das beleuchtete Castell auf der einen Seite und das Wahrzeichen Corunas, der Turm auf dem Wellenbrecher, auf der anderen Seite. Geschafft! Mit Bier, Prosecco, Chips und \u201eBang, Bum, Bang\u201c feierten wir unsere Biskaya-\u00dcberfahrt (61 Stunden und 370 Nm).<br \/>\n<a href=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Schiffsverkehr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1066\" src=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Schiffsverkehr.jpg\" alt=\"Biscaya3_Schiffsverkehr\" width=\"1000\" height=\"666\" srcset=\"https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Schiffsverkehr.jpg 1000w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Schiffsverkehr-300x199.jpg 300w, https:\/\/sy-bahati.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Biscaya3_Schiffsverkehr-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotzdem wurde ich um 0155 Uhr von der Weckfunktion des iPhones geweckt. 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